Käthe Kruse

Käthe Kruse

Käthe Kruses Puppen sind ein Mythos. Millionen Kinder wurden von den weichen, anschmiegsamen 'Kindern für Kinder' auf ihrem Lebensweg begleitet. Und: Die Puppen haben den Kurort Bad Kösen weltberühmt gemacht. Die Erfolgsgeschichte war Käthe Kruse nicht in die Wiege gelegt. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, startete sie um 1900 in Berlin eine viel beachtete Schauspielkarriere. Doch dann gab die Liebesbeziehung zu dem berühmten, fast 30 Jahre älteren Bildhauer Max Kruse ihrem Leben eine unerwartete Wendung. Der Mann, der mit Käthe Kruse zwar Kinder hatte, sich aber jahrelang nicht öffentlich zu ihr bekennen wollte, weckte eine andere Seite ihrer Kreativität. Sein Ausspruch: 'Nee, ick koof euch keene Puppen, macht euch selber welche!' wurde für die junge Käthe Kruse zum Anstoß ihres atemberaubenden Aufstiegs zu einer der bedeutendsten Unternehmerinnen des vergangenen Jahrhunderts und zur Inhaberin einer weltbekannten Puppenmarke. Dass beruflicher Aufstieg und privater Lebensweg der Kruse nicht ohne Stolpersteine und Schwierigkeiten waren, ist weniger bekannt als ihre Puppen. Dem will der Film abhelfen. Gedreht wurde an originalen Schauplätzen von Kruses Leben: in Bad Kösen und Berlin, in der Schweiz und Italien. Spielszenen veranschaulichen Höhen und Tiefen einer spannenden Biografie.

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