Kansas
Der junge Wade Corey wird in einer kleinen Provinzstadt des amerikanischen Mittelwestens von dem gleichaltrigen Kriminellen Doyle Kennedy in einen Bankraub hineingezogen. Auf der Flucht mit der Beute rettet er einem Kind das Leben und taucht dann auf einer Farm unter. Dort verliebt er sich in die hübsche Farmerstochter.
Spannendes Kriminal-Melodram Matt Dillon und Andrew McCarthy. Wade Corey will als blinder Passagier in einem Güterzug nach New York. Unterwegs begegnet er dem gleichaltrigen Doyle Kennedy. Er lässt sich von ihm überreden, in dem Städtchen Cherokee Station zu machen. Dort feiert man ein Fest, zu dem sogar der Gouverneur des Staates Kansas mit seiner Familie angereist ist. Für den jungen Corey ist es ein Schock, als Kennedy plötzlich in eine Bank abseits des Festtrubels eindringt und ihn zum unfreiwilligen Komplizen eines Bankraubs macht. Auf der Flucht müssen sich die beiden trennen. Corey versteckt die Beute und sucht Zuflucht unter einer Brücke. Als dort ein Auto mit einem kleinen Mädchen in den Fluss stürzt, rettet er das Kind und sieht sich plötzlich von Reportern und Hilfskräften umringt, denn das Kind ist die Tochter des Gouverneurs. Corey kann sich absetzen und findet Unterschlupf auf einer Farm, wo er als Erntehelfer anheuert. Die hübsche Farmerstochter Lori begegnet ihm zunächst zurückhaltend, erliegt aber bald seinem jugendlichen Charme. Dennoch fühlt Corey sich ziemlich unbehaglich, denn Doyle Kennedy hat ihn wiedergefunden und setzt ihn massiv unter Druck, um das Versteck der Beute zu erfahren. Kaum weniger unangenehm ist Corey, dass der Gouverneur den verschwundenen Retter seiner Tochter suchen lässt, um ihn auszeichnen zu können. Regisseur David Stevens hat Liebesgeschichte und Kriminalhandlung in diesem Melodram eng miteinander verflochten. Die von Matt Dillon ('L.A. Crash') eindringlich verkörperte Gestalt des 'verlorenen Sohns' aus gutem Hause bildet einen düsteren Kontrast zum jungen Helden, der nach mancherlei Bedrängnis die schöne Farmerstochter gewinnt.