Jenseits von Eden

Jenseits von Eden

Salinas, Kalifornien, 1917. Während die Vereinigten Staaten kurz davor stehen, in den Ersten Weltkrieg einzutreten, schwelt im Haus des Gemüsefarmers Adam Trask ein tief sitzender Familienkonflikt: Sein Sohn Cal, ein sensibler und unsicherer junger Mann, ist überzeugt, dass der Vater ihn weniger liebt und respektiert als seinen geschäftstüchtigen und strebsamen Bruder Aron. Eine Mutter haben die rivalisierenden Brüder nicht mehr. Der strenggläubige Trask hatte seinen Söhnen stets erzählt, sie sei gestorben - in Wahrheit betreibt die stolze Kate Trask seit der Trennung von ihrem Mann ein erfolgreiches Bordell im nahe gelegenen Monterey. Anders als sein Bruder kennt Cal die Wahrheit über seine Mutter. Eines Tages verliert Adam bei dem Versuch, Salat durch Einfrieren für lange Transportwege haltbar zu machen, fast sein gesamtes Vermögen. Mit diesem Unglück sieht Cal seine Chance gekommen, endlich die Zuneigung seines Vaters zu gewinnen: Er bittet seine Mutter um Geld, um ein lukratives Geschäft mit der US-Army einzugehen, der er Bohnen als Proviant für den bevorstehenden Kriegseintritt verkauft. Mit dem Gewinn will er seinem Vater aus der finanziellen Misere helfen. Umso größer ist seine Enttäuschung, als der selbstgerechte Adam das Geld ablehnt, da er aus einem Krieg keinen Gewinn schlagen will. Auf diese neuerliche Zurückweisung durch den Vater folgt bald ein heftiger Streit mit Aron, der schon seit geraumer Zeit voller Eifersucht beobachtet, wie sich zwischen seiner Verlobten Abra und seinem Bruder eine Liebesbeziehung anbahnt. Aron warnt Cal, sich von Abra fernzuhalten, worauf der verletzte, sich unverstanden fühlende Cal seinen Bruder aus Rache in das Bordell der Mutter bringt, damit er endlich die Wahrheit erfährt. Der Schock über diese Offenbarung und die Lügen des Vaters rauben dem biederen Aron fast den Verstand. Die Sinne von Alkohol umnebelt, meldet er sich freiwillig zum Kriegsdienst. Cal, Adam und Abra eilen zum Bahnhof, um ihn von seinem selbstmörderischen Vorhaben abzuhalten - zu spät.

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