Jenseits der Mauer

Jenseits der Mauer

September 1974. Grenzübergang Bösebrücke: Heike (Katja Flint) und Ulrich Molitor (Edgar Selge) sowie ihre beiden kleinen Kinder Klaus und Miriam werden bei einem Fluchtversuch gestellt. Nach ihrer Verurteilung stehen die Eltern vor einer schrecklichen Alternative: Sie können mit ihrem siebenjährigen Sohn in die BRD ausreisen, ihre zweijährige Tochter Miriam muss allerdings in der DDR zurückbleiben und wird zur Adoption freigegeben. Verweigern die Molitors diese Zwangsadoption, bleiben beide auf Jahre im Gefängnis und dann wird ihnen auch Klaus weggenommen. Aus dieser Situation heraus wird eine emotionale Geschichte erzählt, in der sich verschiedene Schicksale in Ost und West miteinander verbinden bis hin zum dramatischen Höhepunkt, dem Fall der Mauer: Da sind das Ehepaar Pramann, das sich Hals über Kopf in die kleine Miriam verliebt und sie adoptiert; der junge Wessi Nils (Moritz Grove), der sich bei einem langweiligen Verwandtenbesuch in der DDR in die 17jährige äußert attraktive inzwischen Rebecca (Henriette Confurius) heißende Miriam verliebt; Brigitte Schröder (Renate Krößner), die ehemalige Heimleiterin und Gattin eines regimetreuen SED-Funktionärs (Veit Stübner), die fingierte Briefe schreibt und so die Pramanns glauben machen will, Kontakt zu ihrer Tochter zu haben; das Ehepaar Michaelis, das vom Stasi-Mitarbeiter Pramann (Herbert Knaup) denunziert wird und mit den schweren Konsequenzen leben muss. Das Regime zerbröckelt, die Mauer fällt und am Grenzübergang Bösebrücke verweben sich in der Nacht zum 10. November 1989 die Schicksale der Protagonisten.

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