Jappeloup - Eine Legende

Jappeloup - Eine Legende

Pierre Durand ist seit seiner Kindheit vom Reiten begeistert. Sein Vater Serge unterstützt ihn. Zugunsten der Pferdebegeisterung hat er sogar den Weinbau aufgegeben. Unweit vom Hof der Durands, im Stall von Henry Dalio in Saint-Seurin-sur-l'Isle, kommt ein Hengst zur Welt: Jappeloup. Liebevoll zieht Henrys Enkelin Raphaëlle das schwierige Pferd auf und empfindet zu ihm bald eine tiefe Zuneigung. Sie beginnt Jappeloup zuzureiten, doch er erweist sich für ihre Fähigkeiten als zu ungestüm. Weil er herausragendes Sprungtalent hat, bietet Henry ihn den Durands zum Kauf an. Pierre aber lehnt ab: Der dreijährige Jappeloup weigert sich nicht nur, über Hindernisse zu gehen, sondern ist für das Springreiten deutlich zu klein.

Pierre, der inzwischen in Bordeaux Jura studiert, will seinem Vater zuliebe das Reiten nicht aufgeben, leidet aber zunehmend unter der Doppelbelastung. Nach einem schweren Sturz vom Pferd entscheidet er sich jedoch für die sichere Laufbahn als Jurist, bis er bei einem gemeinsamen Wettkampfbesuch mit seinem Vater Jappeloup wiedersieht. Serge erkennt das Potenzial des Tieres und kauft es für seinen Sohn. Pierre wiederum findet in Nadia , die den Hengst reitet, seine große Liebe und setzt seine Prioritäten neu: Er beginnt, selbst mit Jappeloup zu arbeiten, stellt Raphaëlle für dessen Betreuung an und steigt schließlich aus der Anwaltskanzlei aus.

Schon bald stellen sich Erfolge ein, Pierre gewinnt kleinere Turniere und schafft es sogar in die französische Nationalmannschaft. Doch er muss auch Rückschläge einstecken, die ihn an seinem Können als Reiter zweifeln lassen. Als er bei den Olympischen Spielen in Los Angeles von Jappeloup abgeworfen wird, entschließt er sich, den Hengst zu verkaufen. Erst der Tod seines Vaters und die Geburt seiner Tochter rütteln Pierre wach, und er annulliert den Kaufvertrag.

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