Israels viertes Meer

Israels viertes Meer

DokumentationD  

Seit biblischen Zeiten ist der See Genezareth bekannt. Ein TV-Team macht eine Reise rund um den See, um Land und Leute in einer der schönsten Regionen des Heiligen Landes vorzustellen. Besucht wird Tabgha, eine christliche Pilgerstätte, die mit dem Wirken Jesu in Verbindung gebracht wird (Brotvermehrungskirche) und das Benediktiner Kloster, in dem seit 1939 Benediktinermönche leben. Mönche und deutsche Volontäre arbeiten in der Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte Beit Noah, die ein Teil des Komplexes aus Brotvermehrungskirche und Kloster ist. Weiter geht es nach Tiberias, einer Stadt am See, die von Herodes Antipas im Jahre 17 n. Chr. errichtet wurde. Nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. wurde die Stadt bald das geistige und religiöse Zentrum der Juden. Im Jahr 637 wurde die Stadt von den muslimischen Arabern erobert, sie war jedoch auch weiterhin von Juden bewohnt. 1099 eroberten die Kreuzritter die Stadt, die sie, nach der Befestigung durch eine Stadtmauer, als Stützpunkt nutzten. Tiberias bildete das Zentrum des Fürstentums Galiläa innerhalb des Königreichs Jerusalem. In Tiberias begegnet das Filmteam einem Fischer, der darüber klagt, dass es kaum noch Fische im See Genezareth gibt.

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