Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara

Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara

Die großen Jäger der afrikanischen Savanne sind bekannt und beliebt: Löwen und Geparden. Doch einer wird gern vergessen - die Hyäne. Nicht ohne Grund. Hyänen gelten als Aasfresser und Gelegenheitsdiebe, als hässlich und übelriechend. Wahr ist: Sie sind nicht so stark wie Löwen und nicht so schnell wie Geparden. Und dennoch, in den Weiten des berühmten Graslandes in Kenia gibt es keine besser organisierte Gemeinschaft als jene der Fleckenhyänen - das zeigen aktuelle Forschungen, die ein jahrzehntelang überliefertes Bild auf den Kopf stellen. Kay Holekamp, Biologin der Michigan State University, studiert das Sozialverhalten der Tiere im Masai-Mara-Nationalpark in Kenia seit über 20 Jahren und stellt das alte Klischee vom hinterhältigen Räuber auf den Kopf. In Wirklichkeit sind Hyänen clever, fürsorglich und haben eine ausgeprägte soziale Intelligenz. Und: Hyänen haben eine eigene Sprache, mit deren Hilfe sich Mitglieder eines Clans verständigen und sich zusammenrufen können, wenn es gilt, Konkurrenz aus dem Revier zu vertreiben. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können. Die Dokumentation 'Hyänen - Die Königinnen der Masai Mara' zeichnet ein neues Bild der zu Unrecht verrufenen Tiere.

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