Hommage an Ingmar Bergman

Hommage an Ingmar Bergman

Künstlerporträt 

Mit drei Filmen lädt ARTE im Juli seine filmbegeisterten Zuschauer in die faszinierende und facettenreiche Welt Ingmar Bergmans ein. "Fanny und Alexander" aus dem Jahr 1982 wurde mit bedeutenden internationalen Preisen geradezu überschüttet. Allein vier Oscars erhielt er für den besten fremdsprachigen Film, die beste Kamera, die beste Ausstattung, die beste Kostümgestaltung und den FIPRESCI-Preis bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig, um nur einige zu nennen. Das packende Familienporträt spiegelt Bergmans Leidenschaft für metaphysische und religiöse Sinnfragen und ist gleichzeitig eine stark autobiografische Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit. Die brillante Inszenierung führt hier zu einem prächtigen, sinnlichen Epos, das durch satirische Ansätze den Blick des Zuschauers öffnet.

"Wilde Erdbeeren", der Kultfilm aus dem Jahr 1957, machte den Regisseur international bekannt und wurde ein Jahr später auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Die Visualisierung der Erinnerungs- und Seelenlandschaften haben ihren festen Platz in der Filmgeschichte und haben Regisseure wie Andrej Tarkowski, Lars von Trier und David Lynch beeinflusst.

Mit "Szenen einer Ehe" (1973) feierte Bergman einen seiner größten und ebenfalls mit zahlreichen internationalen Preisen bedachten Erfolge. Mit sensiblem Scharfsinn unterzieht er die Institution Ehe einer Analyse. Herausragend gespielt von Erland Josephson und Liv Ullmann, die für ihre Darstellung der Marianne von der National Society of Film Critics den Preis als beste Darstellerin erhielt.

Bewertung

0,0   0 Stimmen