Hokkaido - Japans wilder Norden Hokkaido - Japans wilder Norden Hokkaido - Japans wilder Norden Hokkaido - Japans wilder Norden Hokkaido - Japans wilder Norden Hokkaido - Japans wilder Norden

Hokkaido - Japans wilder Norden

BR Live-TV BR 05.12., 11:10 - 11:55 Uhr
Reportage 201045 Minuten 

Die japanische Nordinsel Hokkaido bietet all das, was im Rest des Landes nur noch selten zu finden ist: unberührte Natur, weite Flächen, wilde Tiere - von Bären bis zu Riesenadlern. Eine Landschaft mit Vulkanen, Bergen und glasklaren Seen.

Im Nordosten liegt das "Ende der Welt", so haben Hokkaidos Ureinwohner die Landzunge Shiretoko genannt. Im Nationalpark leben 200 Braunbären und im Sommer auch drei Generationen der Familie Ogura, sie ernten Seealgen.

Im Sommer hat auch Takayuki Hayashi Hochsaison. Er fängt Tintenfische an der Westküste. 150 Meter lange Leinen lässt er ins Meer hinab, um sie mit schnellen Winden sofort wieder einzuholen.

ARD-Korrespondent Mario Schmidt besucht mit seinem Team Hokkaido zu verschiedenen Jahreszeiten.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Hokkaido von den Japanern vollständig besiedelt. An die Pionierzeiten erinnern bis heute die kräftigen Banei-Pferde. Heute werden sie nur noch für das langsamste Pferderennen der Welt gezüchtet, bei dem sie schwere Eisenschlitten ziehen. Schneller sind die Motorradfahrer unterwegs, für die Hokkaido die japanische Version der amerikanischen Route 66 ist. In umgebauten Kühlcontainern beherbergt Yoichi Ura für wenig Geld seine Gäste. Er selbst ist leidenschaftlicher Motorradfahrer.

Die Winter auf Hokkaido sind hart. Kälte und Treibeis kommen dann aus Sibirien, ebenso wie die majestätischen Riesenadler. Im tiefen Schnee beginnt ein besonderes Naturspektakel: der Tanz der Mandschurenkraniche.

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