Hochsee Cowboys

Hochsee Cowboys

Der Ort Gloucester an der Küste von Massachusetts ist eine der ältesten Städte der USA und heute ein wichtiger Fischereihafen. Von hier aus laufen auch die robusten Boote der "Hochsee Cowboys" aus, um in den eisigen Gewässern des Nordatlantiks auf Fangfahrt zu gehen. Ihr Ziel: Blauflossen-Thunfische. Die hochbegehrten, bis zu 650 Kilogramm schweren Fische aus dem Meer zu holen, ist ein wahrer Knochenjob, den die Fischer von Gloucester jedoch mit großer Leidenschaft ausüben. Bei ihrer knallharten Arbeit auf hoher See müssen sich die Besatzungsmitglieder auf den Booten blind vertrauen - ansonsten haben sie keine Chance auf einen erfolgreichen Fang. Und wenn dazu noch Sturm aufzieht, wird es schnell lebensgefährlich. Das macht auch die zehnte Staffel der Serie "Hochsee Cowboys" wieder in packender Weise deutlich. Jede Folge gewährt hautnahe Einblicke in die wilde Welt der abgebrühten Kapitäne und Crews, die sich in täglichen Kämpfen gegen die unvorhersehbaren Launen der Natur aber auch den Druck des Marktes durchsetzen müssen. Mitunter können ihnen wenige gute Fänge reichen, um auf eine positive Jahresbilanz zu kommen. Schließlich sind Blauflossen-Thunfische auf dem Weltmarkt heiß begehrt. Besonders große Exemplare erzielen Höchstpreise von bis zu 20.000 Dollar. Auf der anderen Seite heißt es aber auch: Geht weniger Beute ins Netz als erhofft, gerät so mancher gestandene Seemann sehr schnell auch finanziell in ziemlich schwere See. Während der streng geregelten Fangsaison herrscht zwischen den einzelnen Booten somit ein enormer Konkurrenzdruck. Jede Fahrt ist ein dramatisches Vabanquespiel auf hoher See, bei dem jeder Teilnehmer am Ende Sieger oder Verlierer sein kann.

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