Hessens schönste Türme
Türme wollen erklommen werden. Sie bieten traumhafte Aussichten, stehen oft auf geschichtsträchtigem Boden, sind beliebte Ausflugsziele. Sie sind weithin sichtbare Landmarken, manche waren Wach- und Feuertürme. Vor allem aber liefern sie wunderschöne Rundum-Blicke in die weite Landschaft. Die Reise von Turm zu Turm geht von West nach Ost und folgt den Jahreszeiten, den besten Aussichten, den imposantesten Türmen, den schönsten Geschichten auf der Spur. Die Filmreise zwischen Werra und Lahn zeigt nicht nur herrliche Aussichten, sondern erzählt auch vom außergewöhnlichen und unbeirrbaren Einsatz, mit dem Menschen Türme bauen und erhalten. Nicht alle Aussichtstürme der Region sind dabei so hoch oder prächtig, doch die meisten haben ihre ganz speziellen Besonderheiten oder Geschichten, so wie der 'Turm der Einheit' auf dem Heldrastein, der Berliner Turm in der Ringgau oder der Borgmann-Turm auf dem Eisenberg im Knüll. Die Reise führt auch zum sagenumwobenen Soisbergturm im hessischen Kegelspiel und zum über Marburg thronenden Kaiser-Wilhelm- oder Spiegelslustturm mit einer romantischen Geschichte. Es geht vorbei an der Türmestadt Wetzlar mit der kaiserlichen Burgruine Kalsmunt und seinem Wehrturm, weiter zum Bergfried der Burg Gleiberg und zum Dünsberg, den gleich zwei Türme krönen. Der Quast im Waldecker Land - ein Erdwall als Turmersatz - bietet einen ebenso fantastischen Ausblick wie der Georg-Victor-Turm auf dem Eisenberg bei Korbach, erbaut zu Ehren des Waldecker Fürsten. Etwas ganz Besonderes bietet die letzte Reisestation: Von der historischen Volkssternwarte in Rothwesten geht der Blick nicht nur ins Kaufunger Land und zum Meißner, sondern auch ins All.