Helft uns! Helft uns!

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Geschichte 

Am 23. Oktober 1956 erhebt sich das Volk gegen das Regime in Ungarn. Doch der Traum von einem freien, demokratischen und neutralen Ungarn währt gerade einmal zwei Wochen. Zunächst können die Aufständischen die Rote Armee in Budapest bezwingen. Doch am 4. November müssen sich die Freiheitskämpfer der Übermacht der sowjetischen Panzer ergeben. Die Bilanz ist fürchterlich: 2.500 Tote; 12.000 Verletzte bei den Kämpfen; nach der Niederschlagung des Aufstands Zehntausende Häftlinge und 200.000 Flüchtlinge.
Im geteilten Deutschland kommt es zu gegenläufigen Reaktionen: In der Bundesrepublik löst der sowjetische Einmarsch Entsetzen, Angst und Schrecken aus, viele Flüchtlinge finden Aufnahme und eine neue Heimat. In der DDR kommt es zu einer Säuberungswelle unter Intellektuellen.
Der Fall des Eisernen Vorhangs und die Wiedergeburt der Demokratie in Osteuropa werden heute als später Triumph des Ungarn-Aufstands gesehen.
Doch in Ungarn ist eine gründliche Abrechnung mit den Verfolgern bis heute ausgeblieben. Ehemalige Aufständische, Flüchtlinge und Reporter erzählen ihre Geschichte und geben Zeugnis darüber, wofür der Ungarn-Aufstand heute steht - ein heldenhafter Kampf für Freiheit und Demokratie.

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