Heimweh nach St. Pauli

Heimweh nach St. Pauli

Hein Steinemann (Freddy Quinn), ehemaliger Matrose aus St. Pauli, hat in Amerika unter dem Pseudonym Jimmy Jones eine steile Karriere hingelegt. Fans und Reporter umlagern den bekannten Schlagersänger, der trotz seines Dollar-Reichtums privat todunglücklich ist. Aus Imagegründen haben seine beiden geschäftstüchtigen Manager Harry (Heiner Holl) und Jack (Bill Ramsey) ihm vertraglich das Heiraten verboten. Außerdem darf er kein Glas Alkohol anrühren. Nach einem Wiedersehen mit seinem alten Kumpel Bob Hartau (Ullrich Haupt), der inzwischen Kapitän geworden ist und mit seinem Schiff in New York vor Anker liegt, wird das Heimweh nach Hamburg übermächtig. Spontan lässt Hein eine lukrative Verpflichtung in Las Vegas sausen und macht sich auf den Weg nach Hause. In St. Pauli angekommen, traut er sich jedoch nicht, seiner Mutter (Erna Sellmer) unter die Augen zu treten, die noch immer erzürnt ist, weil ihr Sohn dereinst 1.000 Mark verjubelt hatte, um anschließend spurlos zu verschwinden. Auf den Rat seines Vaters (Josef Albrecht) hin gibt Hein sich als armer Seemann aus, der reumütig zur Mutter zurückkehrt, um sie um Hilfe zu bitten. Tatsächlich schließt die Mutter den verlorenen Sohn wieder ins Herz und verschafft ihm sogar einen ordentlichen Job an ihrem Blumenstand. Obwohl seine Lieder in jeder Jukebox gespielt werden und er Geld genug hat, muss Hein nun früh aufstehen und 'richtig' arbeiten. Seine Mutter glaubt, er habe endlich den rechten Weg gefunden, auch die nette Blumenverkäuferin Rosy (Christa Schindler) hat ein Auge auf ihn geworfen. Doch seine große Sehnsucht gilt der Seefahrt. In diesem unterhaltsamen Heimat- und Musikfilm nach dem gleichnamigen Musical variiert Freddy Quinn seine populäre Rolle des Globetrotters mit der goldenen Stimme. Bill Ramsey, Erna Sellmer und Beppo Brehm setzen humorvolle Akzente. In einem Gastauftritt ist Jayne Mansfield als Sexbombe zu sehen.

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