Heimisch in Hessen
'Isch bin heimisch in Hessen', sagt die deutsch-koreanische Regisseurin Sung-Hyung Cho am Schluss ihres Beitrages anlässlich des großen ARD-Projektes '16xDeutschland'. Humorvoll, hintergründig und nachdenklich ist ihr 'Heimatfilm' über Hessen. Geboren und aufgewachsen ist sie in der Millionenstadt Busan in Südkorea. Seit 1990 lebt sie in Hessen und seit einigen Jahren in Eschbach bei Usingen, einem Dorf im Hintertaunus. Cho und die Einheimischen mussten sich erst einmal aneinander gewöhnen, doch inzwischen ist es ihr Zuhause geworden. Ob in der örtlichen Metzgerei oder dem Gasthaus 'Zum deutschen Haus', es gibt keine Verständigungsprobleme mehr, und die erstaunten Gesichter sieht man nur noch selten. Vor einem Jahr ist sie offiziell Deutsche geworden. Aber wie wird man Hessin? Wie es sich anfühlt, in der Fremde Wurzeln zu schlagen und eine neue Heimat zu finden, erzählt die Regisseurin sehr unterhaltsam anhand ihrer eigenen Erfahrungen zwischen 'Frankfurter Grüner Soße' und selbst gemachtem 'Kimchi'.