Hauptsache Ferien

Hauptsache Ferien

Endlich Urlaub! Studienrat Dr. Peter Markus (Peter Alexander), der beliebteste Lehrer seines Gymnasiums, freut sich auf geruhsame Wochen, die er mit seiner Tochter Gaby (Marietta Meade) verbringen will. Weit weniger erfreut geht die Schülerin Corinna (Regina Claus) in die Ferien: Ihre Versetzung ist alles andere als sicher - denn Dr. Markus mag zwar ein kumpelhafter Typ sein, aber schlechte Leistungen werden bei ihm trotzdem entsprechend benotet. Um das Schuljahr nicht wiederholen zu müssen, heckt die lernfaule Corinna einen Plan aus. Sie weiß, dass Markus von einem eigenen Häuschen für sich und seine Tochter träumt. Daher soll Corinnas Vater, der Bauunternehmer Kannenberg (Theo Lingen), ihn kurzerhand zum Gewinner eines Preisausschreibens erklären, an dem Markus teilgenommen hat und dessen Hauptpreis ein Fertighaus ist. Erst nach Peters Einzug soll er diesem die Wahrheit sagen und damit, frei nach dem Motto 'Eine Hand wäscht die andere', zu Corinnas Versetzung erpressen. Gesagt, getan - schon wenig später machen sich Kannenbergs Arbeiter auf dem Grundstück des glücklichen Gewinners zu schaffen. Als Architektin fungiert Corinnas ältere Schwester Ursula (Christiane Hörbiger), die natürlich in das kleine Komplott eingeweiht ist. Dann aber verliebt sie sich in Peter und wird zusehends von ihrem schlechten Gewissen geplagt. Beim Richtfest will sie ihm die ganze Wahrheit über den gefälschten Gewinn gestehen, doch vor lauter Feierlaune kommt sie nicht zu Wort. Erst als Markus seine Mietwohnung, die ebenfalls Kannenberg gehört, kündigen will, offenbart ihm der Bauunternehmer, was es mit der ganzen Sache auf sich hat. Zwar lässt Markus sich weder bestechen noch erpressen, trotzdem sickert die Affäre bis zu seinem eifersüchtigen Kollegen Brummer (Balduin Baas) durch, der schon lange nach einem Grund sucht, um den beliebten Lehrer anzuschwärzen. Vom Dienst suspendiert, versucht Markus gemeinsam mit seinem Freund Professor Hebbel (Martin Held), seinen Ruf und seinen Job zu retten - und dem neunmalklugen Kannenberg eins auszuwischen.

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