Hatfields and McCoys

Hatfields and McCoys

Anse Hatfield und Randall McCoy kämpfen während des Amerikanischen Bürgerkriegs für die Konföderierten. Obwohl ihre Familien befeindet sind, werden Anse und Randall fast zu so etwas wie Freunden. Einst kamen ihre Ahnen als Pioniere in ein abgelegenes Tal der Appalachen. Die Hatfields siedelten rechts des Flusses Tug Fork in West Virginia, die McCoys links davon in Kentucky. Aber schon bald kam es zu ersten Zwistigkeiten und Streitfällen, die zu einer regelrechten Fehde ausarteten. Der Bürgerkrieg bringt nur vorübergehend Frieden. Kurz nachdem Anse und Randall zu ihren vielköpfigen Familienclans zurückkehren, wird ein McCoy von einem Hatfield umgebracht. Zudem verliebt sich Roseanna, eine Tochter von Randall, in den Erstgeborenen der neun Söhne von Anse Hatfield. Die Liebenden werden von Roseannas Brüdern entdeckt, und der junge Johnse Hatfield gefangen genommen. Verzweifelt bittet Roseanna das verfeindete Familienoberhaupt Anse Hatfield um Hilfe.

Die Hatfield-McCoy-Fehde zwischen zwei Großfamilien dauerte von 1878 bis 1891 und forderte ein Dutzend Menschenleben. Sie gilt in den USA bis heute als Synonym zweier bis aufs Blut zerstrittener Nachbarfamilien. US-Regisseur Kevin Reynolds ("Robin Hood - König der Diebe") hat diese legendäre Geschichte aus dem Wilden Westen Nordamerikas sehr erfolgreich als dreiteilige TV-Miniserie "Hatfields & McCoys" verfilmt. Großes Verdienst an den hervorragenden Einschaltquoten hatte Hauptdarsteller Kevin Costner in der Rolle des strengen Patriarchen Anse Hatfield. Costner bekam dafür einen Golden Globe verliehen. Hatfields verbitterter Gegenspieler Randall McCoy wird von Bill Paxton interpretiert.

Bald im TV

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