Hannes Androsch. Ein politisches Portrait

Hannes Androsch. Ein politisches Portrait

Sein Leben steht nicht nur in der österreichischen Nachkriegsgeschichte singulär da: Zügig eine Bilderbuchkarriere als junger Mann hingelegt, sowohl politisch als auch fachlich. Mit 32 ist er bereits erfolgreicher Finanzminister und Jung-Star der Kreisky-Ära. Dann, nach zehn Jahren, Sturz des Politikers Androsch und Zwischenspiel als Bankendirektor. Start der zweiten Karriere als Großindustrieller, "Salzbaron" und als "Global-Player", als international tätiger strategischer Investor. Hannes Androsch kann an seinem 80. Geburtstag am 18. April auf eine beeindruckende Karriere zurück blicken. Denn das alles war noch nicht genug - es gab auch noch die dritte Laufbahn als "elder statesman" und Gründer der größten privaten Wissenschaftsstiftung Österreichs. Bewundert, abgelehnt, charismatisch und umstritten: Hannes Androsch lässt niemanden kalt. Sein Bild in der Öffentlichkeit ist kontrovers. Erbitterter Gegnerschaft steht entschiedene Zustimmung gegenüber. Wenige Politiker sind so lange zugleich so populär und doch umstritten gewesen. Zeit für eine Bilanz.

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