Grand Prix

Grand Prix

Durch einen vermeidbaren Fahrfehler verursacht der Formel-1-Pilot Pete Aron (James Garner) einen Unfall. Sein eigener Wagen geht zu Bruch, Teamkollege Scott Stoddard (Brian Bedford) wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Aron wird daraufhin von seinem Rennstall gefeuert und muss sich als Fernsehreporter durchschlagen. Der in der Punktwertung führende Jean-Pierre Sarti (Yves Montand) steuert nun unangefochten seinem zweiten Weltmeistertitel entgegen. Doch als Sarti sich in die amerikanische Journalistin Louise Frederickson (Eva Marie Saint) verliebt, spielt er mit dem Gedanken, den mörderischen Job an den Nagel zu hängen, und verliert ein Rennen nach dem anderen. Agostini Manetta (Adolfo Celi), der mächtige Chef des Ferrari-Teams, bemerkt sofort, dass sein Spitzenfahrer nicht mehr den rechten Biss hat, und setzt Sarti unter Druck. Als Stoddard sich von seinen Verletzungen schnell erholt und Aron überraschend einen Platz im Team des japanischen Motorenherstellers Izo Yamura (Toshiro Mifune) übernimmt, ist der Kampf um den Titel plötzlich wieder vollkommen offen. Doch kurz nach dem Start zum Grand Prix von Italien kommt es zu einer Katastrophe. Das Formel-1-Drama 'Grand Prix' wurde von Action-Spezialist John Frankenheimer ('French Connection II', 'Der Gefangene von Alcatraz') virtuos inszeniert. Der mit einem Oscar für die Besten Soundeffekte ausgezeichnete Film überzeugt auch heute noch durch seine Hervorkehrung der besonderen Ästhetik des Motorsports, wozu auch der berühmte Titel-Designer Saul Bass ('Psycho') mit beeindruckenden Split-Screen-Effekten beitrug.

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