Goodbye Heidelberg - Die Amis gehen heim

Goodbye Heidelberg - Die Amis gehen heim

GeschichtsdokuD  

u (SR) Autor: Ursula Schlosser Heidelberg war die erste deutsche Stadt, in der amerikanische Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Quartiere aufbauten. Aus Zehntausenden 'Besatzern' wurden bald Freunde. Nun, nach mehr als 60 Jahren, verlassen sie die Stadt. Der Film erzählt aus der Sicht zweier Heidelbergerinnen, Ingrid Schenk und Ursula Kerner, wie sie die Zeit mit den Amerikanern erlebt haben. Schon als Kinder waren sie beim Einmarsch der US-Armee dabei: Damals brachten die Soldaten Schokolade und Kaugummis. Wenig später lockte das neue Lebensgefühl der Jugend, die Jazzmusik in den deutsch-amerikanischen Tanzclubs der Nachkriegszeit und die großen Straßenkreuzer. Deutsch-amerikanische Ehen bahnten sich an, auch Ingrid Schenk heiratete einen GI. Die Wege von Ingrid Schenk und Ursula Kerner kreuzten sich dann im deutsch-amerikanischen Frauenclub. Dort lernten die deutschen Frauen von den Amerikanerinnen eine damals neue Form der Wohltätigkeit kennen: mit Bazaren Spenden sammeln. Diese Idee der 'Pfennigbazare' machte dann von Heidelberg aus Furore im ganzen Land. Viele Freundschaften entstanden. Doch neuerdings fehlen immer mehr Amerikanerinnen im Frauenclub, und in den amerikanischen Villages werden viele Abschiedspartys gefeiert, bei denen die Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre noch einmal lebendig werden.

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