Geister der Vergangenheit

Geister der Vergangenheit

London nach dem Ersten Weltkrieg. Eine Wissenschaftlerin soll den mysteriösen Tod eines Internatsschülers aufklären. Doch dann passieren Dinge, die sich nicht mehr erklären lassen.

Bestsellerautorin Florence Cathcart war es bisher gewohnt, übersinnliche Phänomene schnell als Lug und Trug zu entlarven. Doch dieser Fall führt die emanzipierte Frau an ihre Grenzen. Treibt tatsächlich ein Geist sein Unwesen in dem Internat?

England in den frühen 1920er Jahren. Das Land befindet sich nach dem Ersten Weltkrieg in tiefer Trauer. Viele Frauen und Mütter haben ihre Liebsten auf dem Schlachtfeld verloren. Eine gute Zeit für Betrüger und Scharlatane, die den Hinterbliebenen für Geld einen Kontakt zu den Toten vorgaukeln und so für Trost und gute Einnahmen sorgen.

Die Bestsellerautorin Florence (Rebecca Hall), die ihren Verlobten im Krieg verloren hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geistererscheinungen und übernatürliche Phänomene mit logischen und wissenschaftlichen Erklärungen zu widerlegen.

Eines Tages steht der Lehrer Robert Mallory (Dominic West) vor ihrer Tür. In dem Internat auf dem Lande, in dem er unterrichtet, scheint es zu spuken. Einer seiner Zöglinge kam unter ungeklärten Umständen ums Leben, und die Schüler wie Lehrer leben seitdem in Angst und Schrecken. Treibt ein Geist in dem alten Gemäuer sein Unwesen? Alte Schülerfotos scheinen darauf hinzuweisen. Nach einigem Zögern nimmt Florence die Aufgabe an, überzeugt, schnell eine logische Erklärung für die seltsamen Geräusche und Erscheinungen zu finden.

Und so reist sie in das abgelegene Internat, das aufgrund der Ferien schon bald menschenleer ist. Lediglich Hausmutter Maud (Imelda Staunton), Lehrer Robert und der Waisenjunge Tom (Isaac Hempstead-Wright) halten die Stellung. Zunächst ist Florence guter Dinge, dass sie den Spuk bald aufklären kann, doch dann gerät auch die kühle Wissenschaftlerin immer mehr ins Zweifeln.

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