Fortsetzung folgt

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KinderreportageD  

Kispi nennt man die Universitäts-Kinderklinik Zürich liebevoll. Ein Hightech-Spital mit Kosenamen. 1300 Fachleute im Dienst von kleinen und kleinsten Patienten. Julian war erst ein paar Wochen alt, als er 1999 am offenen Herzen operiert wurde. Lange war nicht klar, ob das Herzli, wie die Babys mit Herzfehlern im Kispi genannt werden, durchkommen würde. Heute ist Julian ein gesunder fröhlicher Bub. Sein Herz muss jedoch ständig überwacht werden. Fabian, dem Knaben aus dem Bündnerland, der plötzlich zu hinken begonnen hatte, wurde vor zwölf Jahren in einer mehrstündigen Operation ein bösartiger Hirntumor entfernt. Aber seine Zukunft war ungewiss, und Fabians Mutter wurde von bösen Vorahnungen geplagt. Heute macht Fabian eine Schreiner-Attestlehre in Davos. Auch wenn er weiterhin jedes Jahr zu seinem Arzt in Chur zur Kontrolle muss, denkt er nur noch selten an seinen Tumor und seine schwere Zeit im Kinderspital. Carlo, der mit einem gefährlichen Immundefekt zur Welt gekommen war, überlebte nur dank der Knochenmarkspende seiner Schwester. Er musste wochenlang in einem sterilen Zelt ausharren, bis endlich der grosse Moment kam und er nach Hause durfte. Carlo hatte Glück, er ist heute vollkommen gesund. Und er hat durch seine Krankheit manchen Gleichaltrigen etwas voraus: Carlo hat das Leben und seine Familie wahrhaft schätzen gelernt.

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