Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March

Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March

Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte von dieser Situation. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltis, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien. Im Fluss leben Welse von bis zu zwei Metern Länge, und in den Tümpeln der Überschwemmungswiesen tummeln sich Tausende Urzeitkrebse. Das Leben an der March ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Feuchtwiesen. Die Dokumentation 'Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March' zeigt die Marchauen in ihrer Vielfalt und Schönheit.

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