Flug 93

Flug 93

DramaF / GB / USA  

Ein Datum, das zur Chiffre für die Katastrophe wurde: Der Terroranschlag des 11. September 2001 kostete Tausende das Leben, als vier Flugzeuge von ihren islamistischen Entführern zur tödlichen Waffe umfunktioniert wurden. Jeder kennt die Bilder von den beiden Maschinen, die nacheinander über New York in beide Türme des World Trade Centers rasten, während nahezu zeitgleich ein drittes Flugzeug in Washington auf das Pentagon stürzte.

Über das Schicksal der vierten Maschine, die wegen des Widerstands der Passagiere nicht in Washington, sondern in einem Waldstück in Pennsylvania zerschellte, drehte der britische Regisseur Paul Greengrass fünf Jahre später den Film "Flug 93", ein beklemmendes Doku-Drama, das die Ereignisse an Bord der United-Airlines-Maschine und am Boden in der Flugsicherung rekonstruiert.

Über das genaue Ziel der vierten, auf ihrem Weg von New York nach San Francisco entführten Maschine, die ebenfalls Washington anflog, kann nur gemutmaßt werden. Fest steht, dass der Plan der Entführer am Widerstand der Passagiere scheiterte, die aufgrund der banalen Tatsache, dass ihre Maschine mit 40-minütiger Verspätung startete und deshalb nicht mehr gleichzeitig mit den anderen entführten Flugzeugen in ihr Unglück rasen konnte, über Handy-Kontakte zur Außenwelt wussten, was auf sie zukam. Ganz normale Fluggäste wurden zu unfreiwilligen Helden, die zwar nicht ihr Leben, aber das unzähliger anderer retteten, weil sie in einer ausweglosen Situation die Initiative ergriffen.

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