Fikkefuchs

Fikkefuchs

Hintergrund:

Die Filmarbeiten für die No-Budget-Produktion fanden in Griechenland und Berlin statt. Die Gelder dafür wurden auf der Crowdfunding-Plattform Starnext gesammelt. Es kamen über 70.000 Euro zusammen. Vorgestellt wurde "Fikkefuchs" erstmals auf dem Filmfest 2017 in München.

Kritik:

"Der Independent-Film arbeitet sich schonungslos-provokativ an Männlichkeitsbildern und Sexismus ab, führt sein Thema im Rahmen einer Vater-Sohn-Geschichte aber nicht konsequent genug zu Ende."

"Das Ergebnis ist - nun ja - nicht alltäglich jedenfalls. Ein Film, der - man verzeihe mir die abgedroschene Phrase - tatsächlich dorthin schaut, wo es weh tut. Stahlberg muss viel Houellebecq gelesen und Nick Caves 'No Pussy Blues' in Endlosschleife gehört haben: Drastischer und gleichzeitig scherzhaft realistischer hat sich noch kein deutscher Film am Themenkomplex männlicher Untervögeltheit und den psychopathologischen Folgen dieses traurigen Zustandes abgearbeitet. Und wir reden hier bitteschön immer noch von einer Komödie."

"FIKKEFUCHS ist ein Knaller."

"Jetzt schon Kult! Eine unglaublich mutige Komödie über bröckelnde Männlichkeitsideale."

"Ein wahrhaftiger Independent-Film, der jenseits von Fördergeldern und Senderbeteiligungen alles Glattgeleckte scheut wie der Teufel das Weihwasser und gerade durch diese Schonungslosigkeit ein grelles Schlaglicht auf die Frontverläufe im Krieg der Geschlechter wirft. Prädikat 'brutal ehrlich'." (kino-zeit.de)

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