Ferien in der Silberbay

Ferien in der Silberbay

Italien, zu Beginn der 60er Jahre. Der insolvente Strumpffabrikant Mario Morricone (Mario Carotenuto) und seine anspruchsvolle Gattin Lia (Laura Solari) sind bis über beide Ohren verschuldet. Allein ihre hübsche Tochter Rossella (Paola Patrizi) ist den beiden noch geblieben, und die befindet sich glücklicherweise im heiratsfähigen Alter. In der Hoffnung auf eine gute Partie, die ihrer Geldnot ein Ende bereiten würde, machen die Morricones Urlaub in einem noblen Badeort. Der Plan scheint zu funktionieren, mit seinem geübten Blick erspäht Mario am Strand den gut aussehenden, jungen Adligen Luigino (Oliviero Prunas). Dessen schwerreicher Vater, Baron Onofrio Onofri (Giuseppe Porelli), verfügt nicht nur über ein Schloss und ausgedehnte Ländereien. Er scheint auch einer Heirat seines Sohnes mit Rosella nicht abgeneigt zu sein. Um die Details der Vermählung zu besprechen, lädt der Baron Morricone großzügig in einen pikfeinen Nachtclub ein. Als Mario Tags darauf ganz nebenbei das Finanzielle anspricht, stellt sich jedoch schnell heraus, dass Onofris Familie zwar adlig, aber seit Generationen verarmt ist: Das Schloss erweist sich als Luftschloss, die Ländereien gibt es nicht mehr, und auch das Bankkonto ist leer. Ernüchtert will Mario seiner geliebten Tochter den Umgang mit Onofris Sohn verbieten - doch die beiden haben sich inzwischen leidenschaftlich ineinander verliebt. In dieser musikalischen Komödie versuchen zwei verschuldete Elternpaare, sich mit demselben Trick gegenseitig über den Tisch zu ziehen. Der gut fotografierte Film lebt vom nimmermüden Spielwitz seiner lebhaften Darsteller, allen voran Mario Carotenuto als Schwerenöter und Giuseppe Porelli in der Rolle des mittelosen Barons, der sein Glück mit geträumten Lottozahlen zu machen versucht.

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