Extrem laut & unglaublich nah

Extrem laut & unglaublich nah

Oskar Schell ist ein schüchterner Knabe. Sein Vater Thomas spielte früher oft Schnitzeljagden mit ihm, um ihn mit Menschen in Kontakt zu bringen. Nur so konnte Oskar seine Schüchternheit überwinden. Als am 11. September zwei Flugzeuge in das World Trade Center fliegen, verliert Oskar seinen Vater und damit seine wichtigste Bezugsperson.
Nach dem traumatischen Verlust verschliesst sich seine Mutter Linda immer mehr vor ihm. Das Einzige, was Oskar bleibt, ist ein geheimnisvoller Schlüssel, der sein Vater in der Wohnung hinterlassen hat. Auf dem Etui des Schlüssels steht «Black» geschrieben. Oskar ist überzeugt, dass dies eine Spur ist, welche sein Vater für ihn gelegt hat. Er sucht im Telefonbuch nach allen Familien mit dem Namen Black und will alle 472 gefundenen Menschen besuchen, um herauszufinden, ob der Schlüssel in eines ihrer Schlösser passt. Die schicksalshaften Bekanntschaften helfen Oskar nach und nach, den Verlust seines Vaters zu überwinden.
Regisseur Stephen Daldry erschuf mit «Extrem laut und unglaublich nah» ein stilles und eindringliches Werk, welches 2012 für den Oscar als Bester Film nominiert wurde. Für «Billy Elliot», «The Hours» und «The Reader» wurde Daldry bereits drei Mal für den Oscar als Bester Regisseur nominiert. Dieses Renommee half ihm, die Rollen der Eltern mit Superstars aus den obersten Rängen Hollywoods zu besetzen. So spielen Tom Hanks und Sandra Bullock die Eltern Oskars. Auch die Nebendarsteller vermögen zu überzeugen, insbesondere Max von Sydow, der für seine Darstellung des anonymen Untermieters ebenfalls für einen Oscar nominiert wurde.
SRF zwei zeigt «Extrem laut und unglaublich nah» zum Jahrestag der Terroranschläge in New York. Exklusiv in Zweikanalton deutsch/englisch.

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