Europas hoher Norden

Europas hoher Norden

Kopenhagen ist für viele die schönste Stadt Skandinaviens, mit ihrem Reichtum an Geschichte, Kultur, Architektur und avantgardistischen Lebensentwürfen. Spätestens seit dem Bau der Öresundbrücke im Jahr 2000 ist Kopenhagen gemeinsam mit der schwedischen Schwesterstadt Malmö das boomende Zentrum im gesamten Ostseeraum. Seit 40 Jahren gibt es ein zweites Gesicht Kopenhagens, die Freistadt Christiania - eine staatlich geduldete autonome Kommune. Hier lebt man wirklich etwas anders: ohne Polizei, selbstverwaltet und autofrei, mit Läden, Werkstätten und eigener Währung. Weiter geht es zu einem Juwel Nordseelands, dem Louisiana Museum für Moderne Kunst. Hier sind Landschaft, Architektur und der Geist des Hauses zu einer Einheit verschmolzen. Poul Erik Töjner, der Leiter des Museums, präsentiert die Ausstellung über die künstlerische Beziehung zwischen Andy Warhol und dem nordischen Mystiker Edvard Munch. Im Kontrast dazu begibt sich die Dokumentation tief in die Zeit der Wikinger. Aus dem Roskilde-Fjord konnten versenkte Wikingerschiffe gehoben werden, die nun originalgetreu nachgebaut werden. Seit dem Bau der Öresundbrücke trennen Kopenhagen und Malmö nur noch 15 Minuten Autofahrt. Aber man muss nicht unbedingt Auto fahren, man kann auch laufen. Elin Hansson schafft dies in einer Stunde und 50 Minuten zum zehnjährigen Bestehen der Brücke. Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch in Malmös angesagtem Restaurant 'Belle Epoque'. Hier wird schwedische Küche geboten, verfeinert mit mediterranen und arabischen Zutaten. Nicht nur Brücken verbinden, sondern auch eine gute Küche. ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer 'Streaming'-Fassung auf ARTE+7 bereit.

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