Erntedank. Ein Allgäukrimi

Erntedank. Ein Allgäukrimi

Der Allgäuer Kriminalhauptkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht. Auf einem Mordopfer liegt sorgfältig drapiert eine tote Krähe. Im Verlauf der Ermittlungen kommt Kluftinger einem Täter auf die Spur, der nach Allgäuer Sagenmotiven mordet. Das erste Mordopfer ist ein Kleinunternehmer von Kaffeefahrten, bei denen einfachen Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird. Der tote Gernot Sutter wird bei einem Gedenkstein der Burg Rappenscheuchen aufgefunden. Dort lebte im Mittelalter ein Raubritter, der laut einer Allgäuer Sage von Rabenvögeln angegriffen wurde und so zu Tode kam. Bald gibt es eine zweite Leiche: Eine Frauenärztin aus Memmingen wird mit einer auf der Stirn eingeritzten 11 tot an einem Fluss gefunden. Auch diesem Fall scheint eine Sage zugrunde zu liegen. Immer tiefer taucht Kluftinger bei seinen Ermittlungen in die mystische Welt des Allgäus ein. Privat trifft Kluftinger immer wieder mit dem 'G'scheithafa' Dr. Langhammer zusammen, einem Vielredner, der mit der besten Freundin von Kluftingers Frau Erika verheiratet ist. Kluftinger ist ein liebenswert altmodischer Held wider Willen, einer, dem Größenwahn und Eitelkeit verhasst sind, ein eigenwilliger Traditionalist, der seine Heimat liebt und sie so erhalten wissen will, wie sie ist. Zur Premiere von 'Erntedank. Ein Allgäukrimi' schrieb die Augsburger Allgemeine: 'Herbert Knaup überzeugt als der Ermittler mit dem richtigen Instinkt, dem richtigen Appetit und seinem aus dem Bauch kommenden Gespür, für das was Recht ist. Dem Bayerischen Rundfunk ist es mit 'Erntedank' gelungen, nach dem fränkischen 'Freiwild' eine eindrucksvolle schwäbische Duftmarke in der Reihe Heimatkrimi zu setzen.' Die beiden Romanautoren Volker Klüpfel und Michael Kobr finden die Verfilmung sehr gelungen: 'Wir waren sehr kritisch vor der Verfilmung. Aber jetzt sind wir vom Film begeistert. Der Regisseur Rainer Kaufmann bringt die Stimmung unserer Bücher mit sehr guten Bildern rüber', so Klüpfel.

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