Erinnerungen an Marnie

Erinnerungen an Marnie

Das japanische Mädchen Anna wird von ihrer Pflegefamilie ans Meer zu Verwandten geschickt, um sich dort von ihrem letzten Asthmaanfall zu erholen. Dass dieser nicht nur mit der schlechten Luft der Großstadt Sapporo zu tun hat, sondern dass die Zwölfjährige ihre unbekannte Herkunft beschäftigt, ahnt niemand. Obwohl Anna in einer liebevollen Pflegefamilie aufgewachsen ist, leidet sie sehr unter dem Verlust ihrer leiblichen Eltern. In ihrer neuen Umgebung entdeckt sie eine alte Villa, die ihr bekannt vorkommt, und findet dort ihre erste richtige Freundin. Ihr Name ist Marnie, und sie ist ein mysteriöses Mädchen, das ihr ewige Freundschaft schwört. Anna beneidet Marnie um ihre lebensfrohen Eltern, die rauschende Feste in der Villa feiern. Doch Marnie wird vernachlässigt und muss meist allein mit den gemeinen Bediensteten ausharren. Die beiden Mädchen geben sich gegenseitig Kraft, bis Marnie eines Tages verschwindet. Dabei hatte sie Anna geschworen, sie nie zu verlassen. In das alte Haus zieht eine neue Familie ein, und Anna freundet sich mit Sayaka an, die nun in Marnies Zimmer wohnt. Ohne Marnie wären die beiden sich nie begegnet. Was hat es mit Marnie auf sich? Das Rascheln der Grashalme, das Knirschen des Sandes oder das Rauschen der Flut verleihen den animierten Bildern einen Hauch Wirklichkeit.

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