Einsam sind die Tapferen

Einsam sind die Tapferen

John W. Burns, genannt Jack (Kirk Douglas), liebt das ungebundene Leben, das Leben eines Cowboys. Doch es wird zunehmend schwieriger, dieses Leben zu führen, denn die Besiedlung hat den Westen der USA verwandelt. Das Land wurde eingezäunt, Wohnsiedlungen und Städte sind entstanden, überall stehen Schilder, vor allem Verbotsschilder. Als Jack erfährt, dass sein Freund Paul Bondi (Michael Kane) für zwei Jahre ins Gefängnis muss, weil er illegal ins Land gekommenen Mexikanern geholfen hat, besucht er Pauls Frau Jerry (Gena Rowlands) und dessen kleinen Sohn Seth und provoziert dann in einer Kneipe eine Schlägerei, die ihn auch hinter Gitter bringt, wo er auf Paul trifft. Jack will den Freund zu einem Ausbruch überreden und zu einem freien Leben, doch Paul hat sich bereits entschieden - für den festen Wohnsitz und für die Kleinfamilie. Jack bricht alleine aus und will über die Berge mit seinem treuen Pferd Whiskey entkommen, doch der einsame Cowboy sieht sich bald verfolgt von einer ganzen Polizeimacht inklusive Hubschrauber. Einzig Sheriff Morey Johnson (Walther Matthau), der oft durch die Gitter seiner Amtsstube in die Ferne zu den Bergkämmen blickt, gibt sich etwas uninspiriert und zeigt wenig Ehrgeiz, den gutmütigen Cowboy einzulochen. Doch die Zivilisation holt Jack ein. Schon fast am Ziel seiner Wünsche, muss er auf dem Weg nach Mexiko bei strömendem Regen und schlechter Sicht eine vielbefahrene Straße überqueren, die ihm und seinem treuen Pferd zum Verhängnis wird.

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