Einmal quer durch Südafrika

Einmal quer durch Südafrika

Man muss mutig sein, wenn man am Kap der Guten Hoffnung tauchen geht, denn der weiße Hai liebt die südafrikanischen Gewässer. Nicola Stelluto, der Haiflüsterer vom Kap, stimmt die Touristen darauf ein. Die Reise ist auch ein Besuch bei jungen Südafrikanern, die aus Mandelas Erbe ihre Zukunft machen wollen, mit Stolz auf ihr Land und seine Naturschätze. Von Kapstadt geht es über die Weinberge des sogenannten Franzosenecks, zum höchsten Bungee-Brückensprung der Welt bis ganz in den Nord-Osten Südafrikas in die Wildnis von Sabi Sand. 2500 Kilometer durch unglaubliche Landschaften, durch das Tal der Trostlosigkeit, das an den amerikanischen Grand Canyon erinnert und durch die mächtigen Drachenberge mit ihren uralten Wandmalereien von Wesen aus einer anderen Welt. Doch die Geschichte Südafrikas, ist auch eine Geschichte des Kolonialismus, auf die man bei einer Reise quer durch Südafrika immer wieder stößt. Zum Beispiel in Isandlawana, dem berühmten Schlachtfeld, auf dem die Zulus im Jahr 1879 britische Soldaten vernichtend geschlagen haben. Doch am Ende siegten die weißen Siedler und errichteten die Herrschaft der Apartheid. Diese endete erst 1994, ist aber für die jüngere Generation heute kein großes Thema mehr. Sie schaut nicht im Groll zurück, sondern optimistisch nach vorne. 'Wenn wir Afrikaner Erfolg haben wollen', sagt der Modedesigner Floyd Avenue, 'müssen wir zusammenarbeiten, egal ob schwarz oder weiß.'

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