Einfach Leben

Einfach Leben

In einem engen Schäferwagen auf viereinhalb Quadratmetern den Winter über im Wald zu leben, das war der Ausgangspunkt. Der Filmemacher Klaus Röder unternahm dieses Experiment mit dem Anspruch, einfacher und möglichst autark zu leben. Er wollte sich aus dem von Terminen gesäumten zivilisierten Leben eine Zeit lang verabschieden und über ein Jahr eine kleine Landwirtschaft aufbauen. Der Plan war, den Sommer über auf einem Feld in der Nähe genug Lebensmittel anzubauen, um sich hauptsächlich davon ernähren zu können. Im Frühjahr kamen dann noch Hühner, Gänse, Wollschweine und Hochlandrinder dazu. Damit veränderte sich das bisherige einfache Leben. Einige Gerätschaften waren nötig. Zum Einachsschlepper, den er als erstes für sein Feld kaufte, kamen noch ein alter Traktor, Zäune, Gatter, Tränken, Unterstände und Hänger fürs Vieh dazu. Es entstand eine kleine mobile Landwirtschaft. Über den Sommer gediehen die Feldfrüchte reichlich und die Tiere vermehrten sich. Sollte er nun die Landwirtschaft erweitern und seine Produkte in der Region vermarkten? Oder eine Agrargemeinschaft mit Freunden gründen? Oder doch alles so beibehalten, dass es gerade für ihn, seine Familie und seine Freunde reicht und damit bei seinem ursprünglichen Gedanken vom einfachen Leben zu bleiben?

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