Eine Geschichte von Flamen und Wallonen

Eine Geschichte von Flamen und Wallonen

DokumentationB  

Zwei Journalisten - Phara de Aguirre aus dem flämischen Norden und Christophe Deborsu aus dem wallonischen Süden - denken sich an einem kalten Winterabend in Brüssel ein Projekt aus: einen Staffellauf entlang der 300 Kilometer langen Sprachgrenze zwischen Flandern und Wallonien. Die Mannschaften sollen jeweils aus Flamen und Wallonen bestehen, denn der Lauf ist kein abgekarteter Wettkampf von Nord gegen Süd, sondern eine Gelegenheit, auf sportliche und spannende Weise Wissenswertes über das Zusammenleben beider Gemeinschaften zu erfahren. Drei Tage lang kämpfen Flamen und Wallonen Seite an Seite. In den Fahrzeugen, die die Läufer begleiten, werden verschiedene mehr oder weniger ernste Themen erörtert. Es geht um den Wettkampf, aber auch um die Unterschiede zwischen Flamen und Wallonen, um die Zukunft des Landes. Man spricht Französisch und Niederländisch - oder beides durcheinander. Und nebenbei werden die Läufer angefeuert. Die Route führt im Zickzack von West nach Ost bis zum Dreiländereck zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Es geht durch flämische und wallonische Dörfer, gottverlassene Gegenden und blühende Landschaften. Die Teilnehmer laufen vom Morgengrauen bis zum Spätabend - eine seltsame 'Reise' in Begleitung von Mitstreitern, die sie nie zuvor gesehen haben.

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