Ein Schuss im Dunkeln

Ein Schuss im Dunkeln

In einer Millionärsvilla geschieht ein Mord. Wer ist der Täter? Doch nicht etwa das fesche Zimmermädchen Maria Gambrelli ? Alle Anzeichen sprechen zwar dafür, aber dadurch lässt sich Inspektor Jacques Clouseau von der Pariser Sureté nicht beirren. So macht sich der vertrottelte Fahnder auf, zumindest in kriminalistischer Hinsicht Marias Unschuld zu verteidigen.

Clouseaus tapsige Ermittlungsmethoden, die ihn auch vor der Infiltration einer Nudistenkolonie nicht zurückschrecken lassen, bringen seinen Vorgesetzten Dreyfus buchstäblich um den Verstand. Ausserdem wird trotz oder gerade wegen Clouseaus Eingreifen im Millionärshaushalt weitergemordet. Clouseau selbst gerät von einer lebensgefährlichen Lage in die andere. Sein chinesischer Butler Cato unterzieht den Fahnder einem mörderischen Kampftraining, und der durchgedrehte Dreyfus versucht seinerseits, den idiotischen Inspektor aus der Welt zu schaffen.

Nachdem Blake Edwards in der Gaunerkomödie «The Pink Panther» den unbeholfenen Kriminalbeamten Clouseau eingeführt hatte, beschloss er, Peter Sellers' tolpatschigen Anti-Helden in weiteren Filmen zur Hauptfigur zu machen. So begann mit «Ein Schuss im Dunkeln» die eigentliche Serie von «Pink Panther»-Filmen, die später den «rosa Panther» im Titel und das legendäre «Pink Panther Theme» von Henry Mancini in der Musik wiederaufnahmen, auch wenn die Geschichten mit dem sogenannten Edelstein aus dem ersten Film nichts mehr zu tun hatten. In «A Shot in the Dark» finden sich denn auch erstmals die Nebenfiguren, die in den folgenden Filmen wiederkehren, allen voran Herbert Lom als Clouseaus psychopathischer Chef Dreyfus und Burt Kwouk als kampflustiger Cato, die zum Slapstick-Wahnwitz dieser Serie entscheidend beitragen.

Bewertung

0,0   0 Stimmen