Ein Hauptgewinn für Papa

Ein Hauptgewinn für Papa

Der alleinerziehende Vater Dr. Peter Grainernapp (Heio von Stetten) lebt mit seinen beiden aufgeweckten Kindern Jennifer (Gina Sehlmeyer) und Philipp (Karl Alexander Seidel) sowie mit seiner reiselustigen Mutter Gisela (Elisabeth Wiedemann) unter einem Dach. Beruflich steht der ambitionierte Astrophysiker, der mit seiner fähigen Kollegin Anja Lohse (Dana Vávrová) an der Entwicklung eines revolutionären Teleskops arbeitet, vor dem großen Durchbruch. Auch privat funkt es zwischen den beiden Sterneguckern - doch ehe der schüchterne Peter ein Rendezvous arrangieren kann, gewinnt er unverhofft in einem Preisrätsel einen feuerroten Luxussportwagen. Sein gemächliches Leben findet plötzlich auf der Überholspur statt: Durch die ungewohnte Aufmerksamkeit, die Peter nun zuteilwird, wird auch Xenia Teschmacher (Anica Dobra), die attraktive Referentin des Bürgermeisters (Andreas Mannkopff), auf ihn aufmerksam. Fasziniert vom professionellen Charme Xenias, die den Physiker auf glamourösen Partys geschickt für ihre PR-Zwecke einspannt, vernachlässigt Peter seine Kinder, sein Projekt, sein Bankkonto - und vor allem Anja. Als er das Patent des Teleskops über die Köpfe der Kollegen hinweg an die zwielichtigen Investoren Dr. Heinze (Jaecki Schwarz) und Dr. Schierling (Dieter Montag) verkauft, wofür Xenia eine satte Provision einstreicht, zieht Anja sich resigniert zurück. Peter dämmert, dass er vom Weg abgekommen ist, seit er am Steuer dieses vermaledeiten Luxussportwagens sitzt. Aber noch ist Zeit für eine Vollbremsung. 'Ein Hauptgewinn für Papa' ist eine amüsant inszenierte Komödie mit Heio von Stetten als mobilem Physiker, der lernen muss, einen Gang runter zu schalten. Dana Vávrová verkörpert seine Freundin Anja und Anica Dobra die ausgekochte PR-Strategin Xenia. Auch die weiteren Rollen sind prominent besetzt mit Elisabeth Wiedemann, Andreas Mannkopff, Jaecki Schwarz und Dieter Montag alias René Schlosser, bekannt aus dem ARD-'Polizeiruf'. Regie führte Bodo Fürneisen ('Zwei Seiten der Liebe') nach einem Buch von Stefan Rogall.

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