Ein Abend mit kleinen Monstern

Ein Abend mit kleinen Monstern

Film und Theater 

Die Popularität der kultigen Gremlins-Filme gründet auf eine trickreiche Inszenierung und den gelungenen Genremix von Horror und Komödie. ARTE zeigt die beiden Klassiker an einem Sonntagabend, gefolgt von einer so ernsthaften wie liebevollen Dokumentation über die realen Verwandten der "Gremlins": Australische Flughunde.
Im ersten Teil der "Gremlins" verwandelt sich der flauschige Mogwai durch die Berührung mit Wasser in ein Heer kleiner Monster. Die bösartigen Gremlins treten als die fangzähnigen Schattenseiten der westlichen Konsumgesellschaft auf. Und wenn die bösen Geister einmal gerufen sind, lassen sie sich so schnell nicht wieder vertreiben. Die Hatz auf die Gremlins wird zu einem nervenaufreibenden Plot.
Die virtuose Fortsetzung "Die Rückkehr der kleinen Monster" lebt von der parodistischen Übertreibung klassischer Horrorelemente. Auch fehlt es nicht an Kritik an Massenkultur und Technikglaube: Nicht umsonst tauchen die Gremlins am liebsten dort auf, wo nicht genug kontemplative Fürsorge herrscht, um Mogwai vor einer erneuten Transformation zu schützen. Ein Must See - nicht nur für Science-Fiction Fans.
Den Abschluss macht eine Dokumentation über lebende Verwandte der kleinen Monster: Australien ist die Heimat der Flughunde, kleine Batmans, die einst zu Hunderttausenden den 400 Kilometer langen Küstenstreifen bevölkerten. Doch die Populationen sind dramatisch gesunken. Deshalb hat Jenny Maclean ihr Zuhause in ein Flughund-Hospital umgebaut. Die 360º- GEO Reportage "Jenny und ihre Flughunde" ermöglicht einen Einblick in die Welt der possierlichen Luftfüchse.

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