Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16

Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16

Das Klavierkonzert a-Moll op. 16 ist das einzige Konzert des 1907 geborenen Norwegers Edvard Grieg, das er vollendet hat. Inspirieren ließ sich Grieg dazu schon um 1858, als er während seines Studiums am Konservatorium in Leipzig Clara Schumann das a-Moll Klavierkonzert ihres Mannes Robert spielen hörte. Seine Bewunderung für das Werk Robert Schumanns widerspiegelt sich in Griegs Konzert, das 40 Jahre später in Dänemark entstand, wo der Komponist Urlaub mit seiner Braut machte. Uraufgeführt wurde es am 3. April 1869 in Kopenhagen.
1870 spielte Franz Liszt das Konzert in Rom. Doch trotz dessen überlieferter Begeisterung für das Werk, machte er Grieg kompositorische Veränderungsvorschläge. Bis 1907 bearbeitete Edvard Grieg daraufhin sein Konzert siebenmal. Bei seiner Uraufführung war das Konzert ein großer Erfolg, obwohl Hugo Wolf urteilte, dass das Werk nicht für den Konzertsaal tauge. Heute gehört es zu den beliebtesten Klavierkonzerten bei Interpreten und Publikum.
Das Werk wurde im Leipziger Gewandhaus mit dem international renommierten Pianisten Lars Vogt und dem Gewandhausorchester Leipzig unter Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly aufgezeichnet.

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