Donner, Dürre, Dauerbrände - Sommer der Extreme Donner, Dürre, Dauerbrände - Sommer der Extreme Donner, Dürre, Dauerbrände - Sommer der Extreme Donner, Dürre, Dauerbrände - Sommer der Extreme

Donner, Dürre, Dauerbrände - Sommer der Extreme

RBB Live-TV RBB 19.09., 21:00 - 21:45 Uhr
DokumentationD 201945 Minuten 

Der Sommer 2019 war zweifellos ein Sommer der Extreme: Hitzerekorde, Starkregen, Orkanböen, wochenlange Dürre, verheerende Waldbrände. Der Film zeigt die beeindruckendsten Bilder und Aufnahmen aus Berlin und Brandenburg: Das größte Feuer seit der Wende in den Wäldern bei Jüterbog, die Überschwemmungen und unkontrollierten Wassermassen in der Berliner City, die Ernteausfälle und ausgetrockneten Seen in der Region, die leidenden Menschen bei Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius. DLRG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, Feuerwehrmänner und ein Meteorologe geben Einblick in ihren Alltag. Die drei "Köpfe des Sommers" erinnern sich vor der Kamera an die außergewöhnlichen Monate.

Die Autoren Uli Zelle und Markus Woller begleiten die DLRG, die Helden auf dem Wasser, über den Wannsee. Heute stehen in Berlin insgesamt über 2000 freiwillige Helfer an 39 Stationen ehrenamtlich zur Verfügung. Ihr Auftrag: Sicherheit für alle Wassersportler. Es geht um den Kampf gegen Badeunfälle, gegen Selbstüberschätzung, Übermut, Leichtsinn. In diesem heißen Sommer waren Zehntausende Besucher an den Seen, ganz oft an wilden Badestellen. In Berlin ballt sich die Freizeitwucht der Badegäste besonders extrem. Was war in diesem Sommer anders? Wer macht Ärger? Sind Nichtschwimmer häufiger als früher? Warum fehlen Helfer?

Die Autoren besuchen ehrenamtliche Feuerwehrleute, eine Ortswehr, die beim historischen Großbrand in Jüterbog im Einsatz war. Während die Geräte und das Material in Ordnung gebracht werden, erzählen die Freiwilligen, was sie in den Tagen und Nächten des riesigen Waldbrandes erlebt haben, wie sie mit Hitze und Dürre zurechtkamen, was ihre Arbeitgeber sagten, wie die Anwohner sie unterstützen oder Neugierige sie behinderten.

Der dritte "Kopf des Sommers" ist ein Wetterwart. Die Regionalzentrale des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam ist zuständig für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Von hier kommt mehr als nur der Wetterbericht: Windprognosen für die Windkraftanlagen, Flugwetterüberwachung für Berlins Airports, aber auch Daten für die regionale Klimaforschung. Ab wann wird Wetter zum Klima? Wie ernst ist es wirklich? Sind die professionellen Wetterbeobachter selbst überrascht vom zweiten Dürresommer in Folge? Was bedeutet das für

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