Die Vampirprinzessin

Die Vampirprinzessin

Ein aristokratischer Untoter mit Titanenkräften, der in der Nacht arglose Sterbliche heimsucht, um ihnen den Lebenssaft auszusaugen - jeder kennt Bram Stokers 'Dracula'. Die berühmteste Vampirlegende der Welt ist allerdings keineswegs allein der Phantasie eines viktorianischen Autors entsprungen, sondern hat ihre Wurzeln in der Realität. Archäologen, Kulturhistoriker und Gerichtsmediziner machten erst kürzlich eine erstaunliche Entdeckung: Bram Stokers Dracula geht nicht, wie lange angenommen, auf die bösen Taten eines transsilvanischen Grafen zurück, sondern auf die tragische Lebensgeschichte einer österreichischen Prinzessin. Mit einem sensationellen Fund in der idyllischen Kleinstadt Krumau in Tschechien begann die Spurensuche des Wiener Medienwissenschaftlers Rainer Köppl. Dort war ein Archäologenteam bei einer Notgrabung überraschend auf drei so genannte 'Vampirgräber' gestoßen. Das heißt: Zeitgenossen der Toten hatten versucht, diese durch Pfählung oder andere rituelle Handlungen zu bannen. Ausgehend von diesem schockierenden Fund stieß Köppl auf eine Verbindung zu der früheren Herrscherin des Schlosses Krumau: Eleonore von Schwarzenberg. Die geheimnisvolle Adlige hatte sich zurzeit der größten Vampirhysterie im kaiserlichen Österreich den Unmut ihrer Untertanen zugezogen und sich die Hofbeamten Wiens zu Feinden gemacht. Ihr Hang zum Okkulten brachte ihr zweifelhaften Ruhm ein.

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