Die Spur der Täter

Die Spur der Täter

Die Aufklärung einer der umfangreichsten Einbruchserien in den neuen Bundesländern steht im Mittelpunkt der Folge. In der Sendung geht es um die Rekonstruktion der Ermittlungen zu mehr als 100 Einbrüchen in Südthüringen. Der Täter war ein ehemaliger Lottomillionär. In einem ausführlichen Interview spricht der Einbrecher über seine Karriere vom Lottomillionär zum fleißigsten Serieneinbrecher Thüringens. Seit Herbst 2003 gab es in der Region Sonneberg fast jede Woche einen Einbruch. Anfang 2004 kam die Polizei zu dem Schluss, dass es sich um einen Serientäter handeln muss. Gestohlen wurde fast alles, vom Hirschgeweih über Notebooks bis hin zum Repetiergewehr, aber vor allem Bargeld. Ausweise und EC-Karten wurden jedoch liegen gelassen. Die Polizei tappte monatelang im Dunklen. Der oder die Täter waren vorsichtig und hinterließen keine verwertbaren Spuren. So wurde, wie sich im Nachhinein herausstellte, unter anderem das Fluchtfahrzeug außerhalb des Ortes geparkt. Nachdem auch ein Gewehr gestohlen wurde, forcierte die Polizei die Ermittlungen. Am Ende konnten dem Täter 55 Einbrüche nachgewiesen werden. Dabei entstand ein Schaden von rund 26.000 Euro. Bei der Vernehmung stellte sich heraus, dass der Täter Ende der 1990-er Jahre 1,5 Millionen Mark im Lotto gewonnen hatte. Doch von denen war schon nach ein paar Jahren nichts mehr übrig. Nach Verbüßung von drei der vier verhängten Jahre Gefängnis versucht er nun wieder im normalen

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