
Die Sch'tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen

Willkommen bei den Sch'tis ist eigentlich jeder, denn im Norden Frankreichs steht man Fremden meist mit warmherziger Offenheit gegenüber, auch wenn diese sich an den ungewöhnlichen Zungenschlag dieser Gegend erst einmal gewöhnen müssen. Im Hinblick auf die Karriere ist der Akzent jedoch eher hinderlich, weshalb so mancher, der es zu etwas bringen will, seine Herkunft (und Sprache) verbirgt. Auch der Architekt Valentin D. und seine Frau Constance Brandt schämen sich ihrer Ursprünge und verstecken deshalb ihre Wurzeln und den Dialekt, um in der französischen Hauptstadt nicht als Idioten vom Land dazustehen. Es dauert aber natürlich nicht lange, bis die eigene Arbeitermilieu-Familie ihnen bei der Geheimhaltung der provinziellen Identität einen Strich durch die Rechnung macht. Nach einem Unfall muss ausserdem Valentin das verständliche Sprechen erst wieder mühsam erlernen.