Die Saat des heiligen Feigenbaums
"Die Saat des heiligen Feigenbaums" wurde unter hohen Risiken heimlich im Iran gedreht; das Material gelangte zur Postproduktion ins Ausland. Mohammad Rasoulof verbindet sein fiktionales Familiendrama mit authentischen Handyvideos der Proteste von 2022 und erzeugt so eine ungewöhnliche Spannung zwischen Kammerspiel und Zeitdokument. Der Film feierte 2024 in Cannes Premiere und erhielt dort den Spezialpreis der Jury sowie weitere Auszeichnungen. Er war als deutscher Beitrag für den Oscar in der Kategorie Bester internationaler Film 2025 im Rennen und wurde darüber hinaus vielfach international nominiert und ausgezeichnet.