Die Reise zum Mond

Die Reise zum Mond

Professor Barbe fouillis, der Vorsitzende der Astronomischen Gesellschaft, will eine Forschungsreise zum Mond unternehmen. Sein umstrittenes Projekt löst im Kreise der Wissenschaftler eine große Diskussion aus; trotz einiger Stimmen des Protests stimmt die Mehrzahl jedoch für dessen Durchführung. Mit sechs weiteren Gelehrten besteigt er eine aufwendig zusammengebastelte Raumkapsel, die von einer großen Kanone ins Weltall geschossen wird. Nachdem die Abenteurer problemlos auf dem Erdtrabanten gelandet sind und sehen, wie die Erde aufgeht, müssen sie nach den Aufregungen der Reise erst einmal eine Pause einlegen. Nach etwas Schlaf machen sich die Astronomen gleich auf Entdeckungsreise, untersuchen brodelnde Mondkrater und aus dem Boden sprießende Riesenpilze. Plötzlich stoßen sie jedoch auf seltsame Wesen, die Mondbewohner, von denen sie gefangen genommen und verschleppt werden. Als die Mondwesen die Gefangenen ihrem Anführer ausliefern, fasst einer der Astronomen seinen ganzen Mut zusammen und schafft es mit einem Schirmschlag den thronenden Mondkönig auszulöschen. Den Astronomen gelingt die Flucht zurück an Bord der Kapsel. In großer Eile lassen sie sich vom Rand des Mondes stürzen, wobei es einem der Mondwesen in letzter Sekunde noch gelingt, sich an das Fluggerät zu klammern und mitsamt der Kapsel im Meer der Erde zu landen. Die Heimkehr der Wissenschaftler wird mit einem großen Fest gefeiert; für ihre großartige Leistung und das wundersame Mitbringsel werden sie mit der Mondmedaille ausgezeichnet. Ein visionäres Meisterwerk von dem Kinozauberer Georges Méliès mit Fantasie und Humor erzählt.

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