Die LottoKönige

Die LottoKönige

Familie König aus der Genossenschaftssiedlung Essen-Steele knackt den Superjackpot und gewinnt unfassbare 12 Millionen im Lotto. Den Gewinn teilen sich Rudi König, Geldtransportfahrer bei 'Triebich Security' und Präsident des Dart- Vereins 'Adleraugen Steele', Frau Claudia, Hausfrau mit Putzstelle und Traum, so zu leben wie ihre Arbeitgeber, Rudis Mutti, die lebenslustige Witwe Oma Helga, die im gleichen Haus Parterre wohnt. Sohn Theo König, der Musical studieren will und damit der erste studierende 'König' wäre, weiß von dem Supergewinn nichts. Angesichts des unglaublichen Reichtums und einer sorgenfreien Zukunft will Rudi am liebsten sofort seinen Job kündigen, da steht am nächsten Morgen Dr. Rüdiger Rössler vor der Tür, ledig, attraktiv, charmant und Psychologe der Lottogesellschaft. Vor Rudi und Claudia entwickelt er ein Horror-Szenario über mögliche Konsequenzen, falls die Welt von ihrem Lottoglück erfährt. Eine Schlange von Bittstellern vor der Haustür, die von Essen-Steele bis Duisburg reicht! Er warnt dringend: Nicht über den Gewinn sprechen! Erst einmal ganz normal weiterleben! Vor allem in der ersten Euphorie nicht gleich den Job kündigen! Für die Nachbarschaft als Familientherapeut getarnt, versuchen die frisch gebackenen Millionäre nun mit seiner Hilfe, diese Regeln zu befolgen. Schwierig wird es, nicht mehr Geld als sonst auszugeben. Wünsche lauern überall! Und das, wo doch Claudia so gerne einkauft! Und Rudi auch Träume hat! Und Geld genug da ist! Der Nachbarschaft bleibt nicht verborgen, dass es zwischen Rudi und Claudia öfter lautstark kracht. Und Oma Helga soll unter die Glücksspieler geraten sein! Heimlicher Nutznießer der Situation ist Theo. Eltern und Oma zeigen sich plötzlich auffallend großzügig, weil angeblich Bausparverträge zur Auszahlung kommen. Am schwersten fällt es Claudia, den Mund gegenüber ihrer jüngerer Schwester Elfie zu halten. Sie wohnt eine Etage tiefer, betreibt um die Ecke einen eigenen Friseursalon, die beiden sehen sich täglich und erzählen sich alles.

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