Die Letzten ihrer Art: Die Insel der Komodo-Drachen

Die Letzten ihrer Art: Die Insel der Komodo-Drachen

TiereINO  

"Es glaubt sich so leicht, dass uns das Aussterben des Dodo hat trauriger und klüger werden lassen, aber einiges deutet darauf hin, dass wir lediglich trauriger und besser informiert sind.", schrieb Douglas Adams in seinem Buch "Last Chance to See".
In der legendären BBC-Reihe machen sich der Biologe Mark Carwardine und Stephen Fry auf den Spuren Adams' auf die Suche nach den gefährdetsten Tieren unseres Planeten.
Eigentlich heißt der Komodo-Drache ja Komodowaran, doch die Bewohner Indonesiens nennen ihn nicht ohne Stolz "Drachen". Denn die erschreckend aussehende Riesenechse ist extrem gefährlich - aber auch in ihrem Bestand stark gefährdet. Deshalb wirft Stephen Fry seine Ängste über Bord und folgt Mark Carwardine auf den indonesischen Archipel Komodo. Hier ist der gleichnamige Drache zu Hause. Doch zunächst wird auf der "Schlangeninsel" haltgemacht, um eine der giftigsten Schlangen der Welt, die Gelblippen-Schlange, zu sehen. Anschließend führt die Fahrt die beiden Protagonisten an der Station eines Rettungsprojektes für Meeresschildkröten vorbei. Die Mitarbeiter tragen Sorge, dass die von den Schildkrötenweibchen in den Sand gelegten Eier sicher ausgebrütet werden, so dass die Jungen schlüpfen und ihren Weg ins nahe gelegene Meer finden können. Auf einem weiteren Zwischenstopp tauchen Mark Carwardine und Stephen Fry in einem Korallenriff, bewundern Seepferdchen, deren getrocknete Körper sie später in einem Geschäft für traditionelle Chinesische Medizin hängen sehen. Der extreme Bedarf an unzähligen Tieren für diese Art von Arzneimitteln stellt eine weitere Bedrohung für bestimmte Tierarten dar. Schließlich segeln die beiden Abenteurer auf die Komodo-Insel. Dort bekommen sie endlich den Komodowaran in freier Wildbahn zu Gesicht. Wenn es nach Stephen Fry ginge, würden sie ihn nur aus der Ferne betrachten, doch Zoologe Mark Carwardine hat wie immer eigene Pläne.

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