Die Körperfresser kommen

Die Körperfresser kommen

Science-FictionUSA  

In San Francisco geschehen unheimliche Dinge. Unbekannte Organismen aus dem Weltraum ergreifen nachts auf unerklärliche Weise Besitz von schlafenden Menschen und verwandeln sie in seelenlose Roboter. Ein Beamter des Gesundheitsamts kämpft mit einer jungen Kollegin verzweifelt gegen die schrecklichen Wesen an, die auch ihnen ihre menschliche Identität nehmen wollen. Matthew Bennell (Donald Sutherland) ist Oberinspektor des Gesundheitsamtes von San Francisco. Dort arbeitet auch Elizabeth Driscoll (Brooke Adams), eine junge Kollegin. Beide fragen sich, was es mit den seltsamen Blüten auf sich hat, die seit kurzem in den Parkanlagen zu finden sind. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand etwas von der Katastrophe, die über die Millionenstadt hereinbrechen soll; sie kommt lautlos und überrascht die Menschen im Schlaf. Aus gewaltigen Pflanzenschoten überfallen unheimliche Wesen nachts ihre Opfer, die sich in gefühllose Doppelgänger ihrer selbst verwandeln und keiner menschlichen Regung mehr fähig sind, auch wenn sie körperlich nach wie vor perfekt funktionieren. Das grauenhafte Geschehen greift wie eine Seuche um sich, immer mehr Menschen werden zu seelenlosen Robotern. Bennell und seine junge Kollegin erleben die Verwandlung der anderen wie einen Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt. 'Die Körperfresser kommen' beschwört in beklemmender Weise die menschliche Grundangst, das eigene Selbst zu verlieren. Mehr und mehr Menschen erleiden einen totalen Wesenswandel, bis am Schluss nur noch ein einsames Paar übrigbleibt, gejagt von einer organisierten Übermacht. Regie bei dieser Neuverfilmung eines Romans von Jack Finney (der auch dem Don-Siegel-Klassiker von 1956 'Die Dämonischen' oder 'Invasion der Körperfresser' zugrunde lag) führte Philip Kaufman. Er wurde in den 1980er-Jahren international bekannt, u. a. mit dem satirischen Astronautenfilm 'Der Stoff, aus dem die Helden sind' (1983) und der Milan-Kundera-Verfilmung 'Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins' (1987). und andere.

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