Die Grimaldis
Die Fürstenfamilie von Monaco mit ihren Glamourauftritten, Schicksalsschlägen und Skandalen steht seit Jahrzehnten im Blitzlichtgewitter der Medien. Luxus, Jet-Set und Glücksspiel - wie keine andere Adelsdynastie in Europa umgibt sich das Haus Grimaldi mit Glanz und Glamour. Der Film gewährt ungewöhnliche Einblicke hinter die glitzernde Fassade des kleinen Fürstentums an der Côte d'Azur.Eine Erfolgsgeschichte der Grimaldi-Dynastie war lange Zeit nicht absehbar. Anfang des 20. Jahrhunderts machte sogar ein deutsches Herzogshaus legitime Ansprüche auf den Thron von Monaco geltend. Wegen ihrer Herkunft aus dem niederen Adel, ihrer Affären und unehelichen Kinder hatte die Fürstenfamilie bis in die 1950er Jahre große Schwierigkeiten im europäischen Hochadel Rang und Anerkennung zu finden. Es war Fürst Rainier III., der Monaco in die erste Liga der Adelshäuser Europas katapultierte. Zunächst sanierte er seinen maroden Zwergstaat durch einen Millionendeal mit dem Reedermogul Aristoteles Onassis. Dann ging er auf Brautschau und gewann die Hand der Oscarpreisträgerin Grace Kelly. Die Medien feierten die pompöse Trauung 1956 als 'Märchenhochzeit des Jahrhunderts'. Dahinter steckte auch ein knallhartes Wirtschaftskalkül des Grimaldi-Fürsten: Seine Hollywood-Queen Grace Kelly sollte als Zugpferd Investoren aus Europa und Übersee anziehen. Der Coup gelang: Prominenz und Industrielle folgten dem Ruf nach Monaco - heute kostet hier ein Quadratmeter über 50.000 Euro.Auf Geheiß des Fürsten hatte Grace Kelly zunächst ihre Filmkarriere aufgegeben, doch Ende der 70er Jahre drängte es sie, wieder vor der Kamera zu stehen, wie Zeitzeugen berichten. Mit eigenem Geld finanzierte der einstige Hollywoodstar eine Fernsehkomödie, deren Ausstrahlung aber auf tragische Weise durch ihren Unfalltod 1982 verhindert wurde. Das Verhältnis der Grimaldis zu den Medien ist seit jeher wechselhaft: Mal benutzt und mal bekriegt das Fürstenhaus die Presse. Eine Erfolgsgeschichte der Grimaldi-Dynastie war lange Zeit nicht absehbar. Anfang des 20.