Die Frau vom Checkpoint Charlie

Die Frau vom Checkpoint Charlie

Fast zwei Jahre sind vergangen. Silvia und Bine sind noch immer im Heim, Sara im Gefängnis. Da wird sie vom Westen freigekauft. Doch Sara soll der DDR das Sorgerecht für ihre Kinder übertragen.

Sara tut es in dem Glauben, die DDR könnte sonst ihre Kinder nicht zu ihr in den Westen ausreisen lassen. In Gießen zieht Sara bei Marlene, der ehemaligen Freundin ihres Vaters, ein. Sie ist voller Hoffnung, ihre Kinder bald wiederzusehen.

Doch da wird ihr mitgeteilt, dass ihre Töchter in eine Pflegefamilie gekommen sind. Sie geht nach West-Berlin und nimmt Kontakt zum IGFM auf, zur Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Als das keine Erfolge bringt, stellt sie sich mit einem Plakat an den Checkpoint Charlie: "Gebt mir meine Kinder zurück!"

Der Stasi gefällt Saras Aktion gar nicht. Bald wird Sara bedroht. Zuerst nur telefonisch, dann findet ein körperlicher Übergriff statt. Aber Sara gibt nicht klein bei. Sie gewinnt den Journalisten Richard Panter, um ihre Sache bundesweit publik zu machen. Obwohl ihre Aktion weltweites Aufsehen erregt hat, lässt Saras Kraft nach. Zeitgleich holt die Stasi zum ultimativen Schlag aus: Sie erzählt den Mädchen, ihre Mutter sei im Westen gestorben. Sara erfährt, dass ihre Töchter sich mit einer Adoption durch die Pflegeeltern Pries einverstanden erklärt haben.

Im letzten Moment kann Richard Panter sie davon abhalten, über die Grenze am Checkpoint Charlie zurück in den Osten zu gehen - was einem Selbstmord gleichkäme. Über den Vorfall wird im Fernsehen berichtet. Die DDR-Führung gibt nach. Die Mädchen dürfen ausreisen. Sara, mit Richard versöhnt, kann am Checkpoint Charlie ihre Kinder nach über drei Jahren endlich wieder in die Arme schließen.

Bewertung

0,0   0 Stimmen