Die Försterchristel

Die Försterchristel

Kaiser Franz Joseph von Österreich wird von der pflichtbewussten Förstertochter Christel irrtümlich für einen Wilderer gehalten und zu einem Tag Haft verdonnert - was den Kaiser königlich amüsiert, denn so kann er die liebreizende junge Frau besser kennenlernen. Zwischen den beiden funkt es gewaltig, aber eigentlich ist Christel mit dem schneidigen Gutsverwalter Földessy liiert. Doch Földessy ist ein ungarischer Revolutionär, der einst gegen den Kaiser kämpfte. Als Christel den Kaiser um eine Audienz ersucht, um für Földessy um Gnade zu bitten, kommt es zu einigen Missverständnissen ... Die Reise des jungen Kaisers Franz Joseph zum Schloss Paalen wird durch einen Radbruch seiner Kutsche jäh unterbrochen. Der Monarch will den Rest des Weges allein und zu Fuß fortsetzen, als er im Wald die reizende junge Christel trifft. Die pflichtbewusste Förstertochter hält den Unbekannten prompt für einen Wilderer. Da er die fällige Strafe von einem Taler nicht begleichen kann, muss er eine eintägige Haftstrafe im Forsthaus absitzen. Der amüsierte Kaiser lässt sich diese Behandlung gerne gefallen, denn so lernt er die ebenso liebreizende wie bodenständige Christel näher kennen und verliebt sich schließlich gar in sie. Auch Christel ist sehr angetan von dem Unbekannten, der über Manieren und angeblich gute Kontakte zum kaiserlichen Hof verfügt. Mit eben solchen prahlt auch Peter Simmerl allzu gern und allzu laut im Dorfgasthof. Dass er bei Hofe lediglich als Flickschneider für die Röcke der Bediensteten des Kaisers zuständig ist, verschweigt er wohlweislich. Simmerl hat ein Auge auf die hübsche Christel geworfen, doch ihr Herz gehört dem stolzen Schlossverwalter Földessy. Um den Nebenbuhler aus dem Weg zu räumen, denunziert Simmerl den Schlossverwalter als Rebellen, der während der Revolution von 1848 gegen Österreich kämpfte. Um Földessy besorgt, sucht Christel den freundlichen Unbekannten auf. Er soll für sie eine Audienz beim Kaiser arrangieren, den sie um Gnade für Földessy bitten will.

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