Deutschland sucht den Superstar

Deutschland sucht den Superstar

Deutschland sucht den Superstar ist das erfolgreichste Castingformat im deutschen Fernsehen. Nach Vorlage der britischen Castingshow Pop Idol, die zum weltweiten Franchise ausgebaut wurde und in den USA mit Kelly Clarkson, Carrie Underwood und Adam Lambert globale Starkarrieren einleitete, sucht Musikproduzent Dieter Bohlen seit Herbst 2002 mit wechselnden Jury-Kollegen Jahr für Jahr talentierte Sängerinnen und Sänger.

Dauerhafter Erfolg war bislang allerdings nur den wenigsten Siegern vergönnt: Alexander Klaws konnte seinen DSDS-Erfolg in der 1. Staffel nutzen, um eine TV- und Musical-Karriere zu starten, Mark Medlock, der Sieger der 4. Staffel, war nach DSDS lange Jahre als Solokünstler erfolgreich, und die Erst- und Zweitplatzierten der 8. Staffel, Pietro Lombardi und Sarah Engels, münzten ihren Castingerfolg in eine mehrjährige Scripted-Reality-Karriere um.

Die meisten ihrer DSDS-Kollegen verschwanden hingegen nach kürzester Zeit im Rampenlicht in der Versenkung oder tingeln seither bestenfalls noch als C-Promis durch diverse RTL-Ablegershows. Der längerfristige Erfolg als Musiker bleibt hingegen fast immer aus, da die erste Single zwar noch mit enormem medialen Hype weit oben in den Charts platziert werden kann, die Nachfolgeprojekte ohne diese Unterstützung aber auf der Strecke bleiben. Und so sucht Deutschland sucht den Superstar nicht so sehr Superstars, als vielmehr gut vermarktbare One-Hit-Wonders.

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